5. Registrierbuch der Weltbürger

Über das Registrierbuch der Weltbürger (1949)

Internet-LINK:

http://www.recim.org/cdm/burger.htm

aus: „Bulletin des Registers der Weltbürger“
Nummer 4, Januar 2007

Einheit und Verschiedenheit
von Daniel Durand

Das Registerbuch der Weltbürger wurde 1949 gegründet. Damit sollten alle eingeschrieben werden, die sich als Mitglieder der Weltgemeinschaft verstehen und die damit ihren Willen manifestieren, dass die Welt sich mit demokratischen Institutionen weltweit ausstattet. Diese registrierten Weltbürger bilden die „weltweite Wählergemeinschaft“. Konsequenterweise nimmt das Registerbuch der Weltbürger an den Wahlen für die Erstellung von Institutionen teil, die die Legitimierung der bürgerlichen Stimmabgabe benötigen. Es existieren viele Weltbürgerorganisationen auf der Welt. Das sind freie Verbände, an deren Arbeit alle Weltbürger teilnehmen, die das wünschen, egal ob registriert oder nicht. Das Registerbuch der Weltbürger akzeptiert alle diese globalen Organisationen, oder besser: Das Registerbuch der Weltbürger akzeptiert, dass alle registrierten Weltbürger in ihrer jeweiligen Organisation agieren. Wir fügen sogar hinzu, dass es sich um Verantwortung handelt, die Pflicht eines jeden Weltbürgers, sich zu bemühen, an der jeweiligen Aktivität zu beteiligen, um beizutragen zum Aufbau einer demokratischen und friedlichen Welt, die wir haben wollen. Faktisch besteht die Demokratie nicht nur aus der Stimmabgabe während der Wahl, sondern in der Teilnahme von allen an der Organisation unserer Weltgemeinschaft, an der Verteidigung der menschlichen Bedürfnisse, und an dem vorausschauenden Schutz unserer Umwelt, der Erde. Wir meinen, dass diese Organisationen alle in ihrem eigenen Spektrum freiwillig arbeiten, jede in ihrem Fach, nach ihrem Verständnis und ihrer Wahl für die Entwicklung des Gewissens der Bevölkerung, für die Notwendigkeit der Weltdemokratie. Und in diesem Sinne befördern wir die Verstärkung der Weltbürgerinitiativen, die Mehrung der Gesellschaften der Welt für die Vorbereitung eines universellen Gewissens und den Beginn der politischen Globalisierung, letztendlich fähig zu sein, die wirtschaftliche Globalisierung zu regulieren und schließlich die Würde eines jeden Menschen zu schützen und vorausschauend die Lebensumwelt zu bewahren.Weil das Registerbuch der Weltbürger all diese Weltvereinigungen anerkennt, versucht es auch, Beziehungen mit allen herzustellen dank der Hilfe der Weltbürger, die ein Teil von ihnen sind. Diese Beziehungen können punktuelle Zusammenarbeit sein (Veranstaltungen, Kongresse, Wahlen) oder langwährende Beziehungen. Wir werden nur dann Erfolg haben, wenn wir uns vereinigen und indem wir unsere Kräfte organisieren in der Welt und gemäß unseren Fähigkeiten.Wir fügen auch hinzu, dass das Registerbuch der Weltbürger sich nicht erklärt zu den Themen, die fundamental die jetzige globale Debatte berührt: Weder für noch gegen die UN, weder für noch gegen die Vorschläge oder Deklarationen irgendwelcher Organisationen. Wir proklamieren nur, dass die Weltprobleme künftig Lösungen enthalten müssen im Sinne einer Weltdemokratie. Das Übrige gehört zur Debatte, die geführt werden muss in allen globalen Gesellschaften und Kollektiven. Und alles muss sich manifestieren durch die Wahlen der Stimmberechtigten während der allgemeinen Weltwahlen.Daniel Durand

http://www.recim.org/ascop/pr06-fr.htm

Auf unserer Webseite der Weltbürgervereinigung ist im Bereich Blogroll auch ein Link gesetzt zum Weltbürgerregister in Paris.

Es haben auch unterschrieben:

Lord BOYD ORR (Grossbritannien) Erster Direktor der F.A.O. 1945-1948 Friedensnobelpreis 1949. JOSUE DE CASTRO (Brasilien) ehemaliger Vorsitzender des Rates der F.A.O., Gründer und Präsident des Internationalen Zentrums für Entwicklung. DANILO DOLCI (Italien) Pionier der sozial-wirtschaftlichen Entwicklung Siziliens. Lenin-Preis. SHINZO HAMAI (Japan) ehemaliger Bürgermeister von Hiroshima. Prof. J.-L.HROMADKA (Tschechoslowakei) Professor der Theologie. Präsident der „Christian Peace Conference“. Prof. ALFRED KASTLER (Frankreich) Nobelpreis für Physik 1966. Mitglied des französischen Instituts (Akademie der Wissenschaften). Frau RAJAN NEHRU (Indien), Schriftstellerin. Prof. LINUS PAULING (USA) Nobelpreis für Chemie 1954. Friedensnobelpreis 1962. Abbé PIERRE (Frankreich) Gründer der Emmaus-Gemeinden. JEAN ROSTAND (Frankreich) Biologe und Schriftsteller, Mitglied des französischen Instituts „Academie Française“. Lord BERTRAND RUSSEL (Grossbritannien) Philosoph, Mathematiker, Nobelpreis für Literatur 1949. Prof. IVAN SUPEK (Jugoslawien) Professor der Philosophie und der Wissenschaften. Mitglied der Akademie für Wissenschaften und der Literatur, Präsident der jugoslawischen Pugwash-Bewegung. Prof. HANS THIRRING (Österreich) Professor der Physik an der Wiener Universität, Mitglied der Akademie der Wissenschaften.