3. à propos Weltbürger – unsere Vorstellungen

Ein Weltbürger ist ein Kosmopolit,er ist ein Vertreter der Idee einer grundlegenden Gemeinsamkeit und Brüderlichkeit aller Menschen. Bereits in der antiken Philosophie wurde dies vertreten, gemäß der Anschauung, dass alle Menschen gleichwertige und gleichberechtigte Mitbürger einer die Menschheit umfassenden Gemeinschaft seien. Die Renaissance, und noch mehr das Aufklärungszeitalter mit den Humanitäts- und Toleranz-Ideen, sowie die Gleichheits- und Freiheitsideale der französischen Revolution nahmen den Ansatz wieder auf, dass nämlich alle Menschen an einer allgemeinen Vernunft teilhätten. Humboldt suchte das Weltbürgertum mit dem nationalen Gedanken zu verbinden, doch geriet er mit der Steigerung des Nationalsozialismus in immer stärkere Spannungen. Das Weltbürgertum behielt in der Gedankenwelt des Liberalismus und der sozialen Bewegung seinen Platz (Definition siehe Brockhaus-Lexikon).

Ziele unserer Weltbürgervereinigung

Förderung von Völkerverständigung und Weltbürgerbewusstsein für das langfristige Ziel eines demokratischen Weltstaates mit begrenzter Zuständigkeit für Friedenssicherung und Umwelterhaltung

Wir sind eine gemeinnützige, parteipolitisch und konfessionell neutrale Vereinigung, keine Sekte.

Künftige globale Weltordnung

Ein Weltparlament für das Überleben der Menschen unserer Erde soll von Bürgerinnen und Bürgern der Völker gewählt werden. Weltgesetze sollen den Frieden und die Erhaltung der Umwelt sichern. Die Verwaltung des Weltstaates soll für die Durchführeng der Gesetze zuständig sein. Weltgerichte kontrollieren die Verfassungsmäßigkeit der Gesetze und ihre Anwendung durch die Verwaltung. Die Weltstaatspolizei sichert die Grenzen der Gliedstaaten, die keine Nationalarmeen mehr haben, ihre innerstaaliche Ordnung mit eigener Landespolizei erhalten. Eine Weltstaatsverfassung gewährt allen Bürgerinnen und Bürgern Grund- und Freiheitsrechte. Mit dieser neuen Weltordnung könnte das Überleben der Menschen unserer Erde in langen erdgeschichtlichen Zeiträumen gesichert werden.

Gründe für diese neue Weltordnung

Nach unserer Einschätzung ist der Zusammenschluss aller Menschen in eine staatliche Weltgemeinschaft für die Erhaltung unserer Lebensgrundlage notwendig. Die Umweltzerstörungen der Industriestaaten und die Bevölkerungsexplosion in den Entwicklungsländern führen zu furchtbaren Katastrophen. Viele Tier- und Pflanzenarten sind schon ausgestorben. Die uns vor ultravioletten Strahlen schützende Ozonschicht ist auch schon um geschätzte 10 Prozent zerstört. Durch den verschwenderischen Verbrauch der restlichen fossilen und mineralen Rohstoffreserven droht den künftigen Generationen das Ende des Industriezeitalters. Dieser schneller werdende Prozeß in die Katastrophen könnte durch globale Gesetze beendet werden. Die Nationalstaaten und die Vereinten Nationen waren und werden auch künftig nicht in der Lage sein, die Menschen vor ihrem selbstverschuldeten Untergang zu retten.

Die Weltbürgervereinigung


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