d. Jahresbericht 2012

Jahresbericht
in der Mitgliederversammlung am 7. 12. 2012
von Ernst Heinrichsohn

Liebe Weltbürgerinnen, liebe Weltbürger,

in dem nun bald zu Ende gehenden Jahr 2012 ist unser Geschäftsführer Heiko Vollquardsen am 30. April verstorben. Er hat zusammen mit seiner Ehefrau, die Schatzmeisterin war, 5 Jahre wertvolle ehrenamtliche Arbeit für unsere Vereinigung geleistet.  Wir wollen ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. Ich darf Sie nun bitten, sich zu einer Gedenkminute für ihn zu erheben .   ……………………. Vielen Dank !

In diesem Jahr haben sich die Politiker und Medien wieder mit der Finanz-, Wirtschafts-, Banken-, Schulden- und Eurokrise beschäftigt. Die Europäische Statistikbehörde Eurorat hat in Griechenland einen Schuldenstand von rund 347 Milliarden Euro ermittelt. Die privaten Gläubiger verzichteten auf die Rückzahlung von 105 Milliarden Euro. Ein Rettungsschirm zu Lasten der Europäischen Gemeinschaft (EU) soll Griechenland vor der Zahlungsunfähigkeit retten. Auch Spanien und Italien wollen Hilfe in ihrer Schuldenkrise vom Rettungsschirm. Sie müssten sich dann aber auch eine Kontrolle ihrer Haushalte gefallen lassen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) beschloss ein Programm,  Staatsanleihen unbegrenzt von überschuldeten Länder zu kaufen. Das kann zu Lasten der Sparer und Rentner eine Inflation verursachen. Der Rettungsschirm ermöglicht Notkredite bis zu 500 Milliarden Euro unter strengen Auflagen der Haushaltssanierungen in den Empfängerländern. Wenn Spanien und Italien noch unter den Rettungsschirm kommen, dann würde die Summe von 500 Milliarden Euro wesentlich erhöht werden müssen und es entstände eine noch größere Inflationsgefahr in der Europäischen Währungsunion. Solche Staatsfinanzierungen durch Geldentwertung sind verantwortungslos auch gegenüber den Steuerzahlern. In einem demokratischen Weltstaat könnte mit global geltenden Regelungen solche ungerechten Staatsschuldenfinanzierungen zugunsten zahlungsunfähiger Länder und bankrotter Banken zum Nachteil von Rentnern, Sparern und Steuerzahlern verhindert werden.

Mit dieser Geldentwertungspolitik soll auch weiteres Wirtschaftswachstum gefördert werden. Das ist verantwortungslos gegenüber unseren Nachkommen. Mehr Wirtschaftswachstum verursacht auch mehr Umweltzerstörungen und beschleunigt die Erderwärmung. Wir verbrennen mit immer mehr Wirtschaftswachstum die in vielen Millionen Jahren entstandenen Fossilien in wenigen Jahrhunderten. Der dadurch entstehende Kohlendioxidanteil in der Luft kann nach Beurteilung von Zukunftsforschern schon in 3 bis 4 Jahrhunderten das Abschmelzen der Eis- und Schneemassen am Nord- und Südpol und in den Hochgebirgen verursachen. Der Meeresspiegel würde sich dann so erhöhen, dass Norddeutschland überflutet wäre. Köln läge 20 Meter unter dem Meeresspiegel, Mainz und Leipzig wären Hafenstädte. Die amerikanische Ostküste läge auch unter dem Meeresspiegel. Von der New Yorker Freiheitsstatue würden  nur noch 20 Meter sichtbar sein. In diesem Jahr hat sich die Erderwärmung  durch unsere Treibhausgase wieder 50 mal schneller der Warmzeit genähert. Für eine erhebliche Minderung der Treibhausgase brauchen wir Weltgesetze in einem demokratischen Weltstaat.

Auf nationalstaatlicher Ebene lässt sich die immer schneller werdende Fahrt in Klimakatastrophen nicht verhindern. Die seit 20 Jahren stattfindenden Klimakonferenzen der Vereinten Nationen (UN) führten zu Absichtserklärungen, die nicht eingehalten wurden. In der Kopenhagener Konferenz 2009 ist im Abschlussdokument eine Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts vereinbart worden. Es wurde jedoch kein Durchsetzungsmechanismus  beschlossen. China und USA , die für 40 Prozent der weltweiten Kohlendioxidemissionen verantwortlich sind, verweigerten völkerrechtliche Zugeständnisse. Die Emissionen konnten darum in den folgenden Jahren weiter steigen. In diesem Jahr sind sie weltweit um 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr angestiegen. Wir stoßen jedes Jahr zweimal so viel Treibhausgase aus, wie Wälder und Meeresalgen absorbieren können. Der letzte diesjährige Umweltgipfel der UN in Rio de Janeiro war auch ein Misserfolg. Ohne Verlagerung der Zuständigkeit auf globale Gesetzgebung wird die zunehmende Beschleunigung der Erderwärmung nicht beendet werden können.    

Nach dem Scheitern des Umweltgipfels in Rio de Janeiro konnte die brasilianische Regierung unter der neuen Präsidentin Dilma Roussell die Schutzzone des Tropenwaldes erheblich verkleinern. Sie ermöglicht nun weiteres Abholzen des Tropenwaldes auf eine Fläche so groß wie Deutschland, Österreich und Italien. Die Möglichkeit der Vernichtung des Urwaldes in Amazonien ist jetzt um ein Vielfaches angestiegen. Statt die grüne Lunge der Erde zu schützen, wird das Tropenholz zu Holzkohle verfeuert. Holzkohle wird gebraucht, um in riesigen Hochöfen Eisenerz billiger zu Roheisen zu verhütten, das dann preiswert nach USA und Europa exportiert werden kann. Die Vernichtung des Regenwaldes geschieht ferner durch Abholzen für riesige Sojaplantagen, Rinderfarmen und gigantische Staudämme. Schuld an der Vernichtung des Sauerstoff spendenden Tropenwalde sind auch die Endverbraucher des Stahls, die das mit Holzkohle billig hergestellte Roheisen kaufen. Die Menschen unserer Erde verhalten sich wie die früheren Bewohner der Osterinsel, die alle Bäume der Insel fällten und dadurch den Untergang ihre erfolgreichen Kultur verursachten. 

In Kanada zerstören die Öl-Multis durch den Abbau von Teersand zur Ölgewinnung eine Fläche des Regenwaldes so groß wie England. Es entsteht dort eine Wüste aus Schlamm, wo Pflanzen nicht mehr wachsen und Tiere nicht mehr leben können. Nach den Berechnungen der internationalen Energieagentur wird Kanada 2015 den höchsten Pro-Kopf-Ausstoß an Kohlendioxid haben. In der Umgebung des Ölabbaugebietes haben die Krebserkrankungen erheblich zugenommen. Mit einer Pipeline soll das billige Rohöl aus Teersand auch nach Europa exportiert werden.  Die Europäische Gemeinschaft sollte das verhindern und ein Einfuhrverbot erlassen.    

Mit dem verantwortungslosen steigenden Wirtschaftswachstum werden auch die in vielen Millionen Jahren entstandenen fossilen Rohstoffe zu schnell verbraucht. Die Öl- und Gasvorräte werden schon in diesem Jahrhundert weitgehend erschöpft sein. Unser hoher Lebensstandart verbraucht 80 Prozent fossile Energien.  Um den größer werdenden Energiehunger zu befriedigen, werden mehr Risiken der Umweltzerstörungen in Kauf genommen. Der Ölkonzern Shell lässt schon in der Arktis nach Öl bohren. Ein Ölunfall würde Säuberungsaktionen in eisigen Temperaturen, orkanartigen Stürmen,   völliger Dunkelheit und fehlender Infrastruktur unmöglich machen. Wegen der niedrigen  Temperaturen bliebe das sensible Ökosystem viele Jahrzehnte mit dem hochgiftigen Öl verschmutzt.                              

Die Meere sind schon durch Tankerunfälle, Bohrungen über 1000 Meter tief unter dem Meeresspiegel und die Ölkatastrophen im Golf von Mexiko erheblich verunreinigt worden. Es wird nun höchste Zeit, die fossilen Energien durch umweltfreundliche alternative Energien zu ersetzen. 

Sonne, Wind,  Wasser und Erdwärme schenken uns mehr als 3000 mal so viel Energie, wie wir weltweit benötigen. Die Sonne gibt uns das 2800 fache des globalen Stromverbrauchs. Der Wind könnte das 200 fache, die Erdwärme das 5 fache und die Wasserkraft das 3 fache des Energiebedarfs decken. Für die preiswerte Nutzung dieser umweltfreundlichen alternativen Energien müsste sehr viel mehr Geld für die Forschung ausgegeben werden. Mit einer Luftverschmutzungsgebühr für fossile Energien könnte die Forschung finanziert werden. Wir zahlen für Haus- und Sondermüll Abfallgebühren und die Energiekonzerne dürfen ihren Kohlendioxidmüll kostenlos in die Luft blasen. Eine Luftverschmutzungsgebühr würde den Verbrauch der fossilen Energien erheblich mindern. Aber die Konzerne bekommen für mehr Energieverbrauch sogar noch Mengenrabatt. Das ist  verantwortungslose Förderung von Umweltzerstörungen. Wer zu viel Energie verbraucht, sollte den dadurch entstehenden Schaden ersetzen müssen. Computer können die Höhe des Schadens berechnen. Das derzeitige umweltschädliche Wirtschaftswachstum, in dem die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, könnte mit Weltgesetzen beendet werden.

Die Erderwärmung ist auch in diesem Jahr wieder angestiegen.  In der nördlichen Hemisphäre war der Mai seit dem Beginn der Aufzeichnungen am wärmsten. Amerika hatte den wärmsten Frühling seit den Messungen der Temperaturen. Saudi-Arabien meldete in dieser Zeit den wärmsten Wolkenbruch der Geschichte bei 42,8 Grad Celsius. Die Dürre in den USA verursachte einen Preisanstieg für Erträge der Landwirtschaft. In Spanien und auf den Kanarischen Inseln gab es verheerende Waldbrände. Wärmere Luft  in der Atmosphäre erzeugt mehr Wasserdampf über den Ozeanen und verursacht mehr katastrophale Sturmfluten, Überschwemmungen und Hurrikans. 

Beim letzten Hurrikan „Sandi“ im Oktober dieses Jahres starben schon in der Karibik und Haiti  67 Menschen. Als der Hurrikan die nördliche Atlantikküste der USA erreichte, wurden 50 Millionen Menschen von dem 1000 Meter langen Wirbelsturm betroffen. Der Schaden wird auf 35 Milliarden Dollar geschätzt. 7 Millionen Menschen waren ohne Strom. In New York liefen Straßen- und U-Bahntunnel voll Wasser. Der Verkehr war lahm gelegt und die Metropole eine Geisterstadt. Ein nicht löschbares Feuer machte 40000 New Yorker obdachlos. In New Jersey mussten mehrere Atomreaktoren abgeschaltet werden. Solch eine furchtbare Klimakatastrophe entsteht schon bei der bisherigen Erhöhung der Durchschnittstemperatur um 0,7 Grad Celsius. Wie viel schlimmer wird es werden, wenn die Durchschnittstemperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um 2 oder 3 bis 4 Grad ansteigt?

Auch nach dieser schlimmsten Klimakatastrophe wird die Erderwärmung durch immer mehr Kohlendioxid in der Luft fortgesetzt. Die Millionäre der USA finanzierten den teuersten Wahlkampf, der 6 Milliarden Dollar gekostet hat. Das ist eine umweltschädliche nutzlose Geldverschwendung und verantwortungslos gegenüber den 7 Millionen USA-Bürgern, die unter der Armutsgrenze leben müssen. Die gewählten Politiker werden von den Geldgebern abhängig. Es entsteht eine vom Kapital gesteuerte globale Wirtschaftspolitik, in der die Millionäre und Milliardäre immer reicher und die Armen immer ärmer werden.                             

Für die Förderung des die Umwelt zerstörenden Wirtschaftswachstums wurden in diesem Jahr über100 Milliarden Dollar ausgegeben. Mit einem Bruchteil dieses Geldes hätte in den Entwicklungsländern die Bevölkerungsexplosion eingedämmt werden können. Doch in diesem für das Überleben der Menschen unserer Erde wichtigen Problem ist nichts geschehen. Es wurden keine Familienplanungsprogramme geschaffen und finanziert. Wie bisher verhungerten Millionen Menschen in den Entwicklungsländern. Die Förderung unserer Wegwerfwirtschaft war den Regierungen der Industriestaaten ein wichtigeres Problem.  

Auf nationalstaatlicher Ebene konnte auch der weltweite Frieden nicht gesichert werden. Der Krieg im Irak und Afghanistan kostete den USA 150 Milliarden Dollar und hat den Terrorismus nicht besiegt. Als im 2. Irakkrieg 2002 der Diktator Saddam Hussein besiegt war, begann die Verfolgung der dort lebenden Christen. Eine Million musste aus ihrer Heimat fliehen und mehr als 1000 Christen wurden getötet. In Syrien haben sich in diesem Jahr die friedlichen Demonstrationen gegen den Diktator Assad zu einem Bürgerkrieg entwickelt, der schon über 40000 Tote gefordert hat. Vom Gazastreifen wurde Israel mit Raketen beschossen und Israel bombardiert Ziele der Hamas im Gazastreifen. Der vereinbarte Waffenstillstand kann nach einem erneuten Schlagabtausch zu einer Bodenoffensive  führen und noch sehr viel mehr Todesopfer fordern. In Ägypten gibt es Straßenkämpfe in Kairo, weil der gewählte  Präsident Mursi die auf den Koran beruhende Scharia  in den Verfassungsentwurf  bringen will. Untreue  Ehefrauen könnten dann  wie in anderen moslemischen Ländern auch gesteinigt werden. Der Nahe Osten und Nordafrika waren wie bisher ein Unruheherd.    

Das Streben nach mehr militärischer  Macht bringt auch den Atomwaffenstaaten nicht mehr, sondern weniger Sicherheit. Leider ist ein Umdenken der Regierungen noch nicht eingetreten. In den USA will der zum zweiten mal für 4 Jahre gewählte Präsident Barack Obama nicht länger 70 Prozent der Kosten für Kriege als Weltpolizei tragen und die Verbündeten der NATO mehr an den Kriegskosten beteiligen. Die Staatsschulden der USA haben die gigantische Summe von 5 Billionen Dollar erreicht. Den Vorschlag von Obama sollten die Verbündeten der NATO ablehnen und eine sehr viel billigere internationale Weltpolizei fordern.  

Eine dauerhaft friedliche Weltordnung kann es nur geben, wenn es keine ungleiche Machtverteilung unter den Nationalstaaten mehr gäbe. In einem demokratischen Weltstaat mit begrenzter Zuständigkeit für Friedenssicherung und Umwelterhaltung wären alle Völker für die Sicherung des Weltfriedens und für die Erhaltung der Umwelt verantwortlich. Die Menschen könnten nicht mehr von einer Supermacht USA und von anderen mächtigen Nationalstaaten mit Atomwaffen bedroht und beherrscht werden. Es entstände ein globales Gemeinschaftsgefühl, in dem Feindschaften und Terroranschläge ihren Nährboden verlieren würden. Die nach dem 2. Weltkrieg von den Siegermächten gegründeten Vereinten Nationen (UN) konnten in den vergangenen 67 Jahren wegen ihrer geringen Machtbefugnisse regionale Kriege und Bürgerkriege mit geschätzten 40 Millionen Toten nicht verhindern. Der Sicherheitsrat besteht aus 5 ständigen Mitgliedern (USA, England, Frankreich, Russland, China). Jedes Mitglied kann mit seinem Vetorecht Entscheidungen für den Frieden verhindern. In der Generalversammlung vertreten die 194 Mitgliedsstaaten vor allem nationale Interessen.                                        

Beschlossene Resolutionen wurden von den Krieg führenden Staaten oft nicht eingehalten. Die Struktur der UN ist so wenig effizient, dass auch Völkermorde mit Millionen Toten und das Wettrüsten mit Atomwaffen nicht verhindert werde konnten. Die UN sollte darum durch einen demokratischen Weltstaat mit eigener Gesetzgebung für Friedenssicherung und Umwelterhaltung ersetzt werden. Sie hat im Atomzeitalter ihre Existenzberechtigung verloren. 

Auch das Verteidigungsbündnis (die NATO) hat seine Existenzberechtigung verloren, weil die Grenzen der 27 verbündeten Nationalstaaten nicht mehr von Nachbarstaaten bedroht sind und darum auch nicht mehr verteidigt werden müssen. Die äußeren Grenzen der Bündnisstaaten können wirksamer durch eine internationale Weltpolizei verteidigt werden.

Wie könnte der Umwandlungsprozess in eine neue friedliche  globale Weltordnung verlaufen?  

Die demokratischen Staaten müssten ihre Mitgliedschaft in der UN und der NATO kündigen und einen demokratischen Weltstaat gründen. In ihm befänden sich dann die meisten Industriestaaten. Sie hätten eine gemeinsame große  Wirtschaftsmacht. Die neue friedliche Weltgemeinschaft würde einen Anreiz  auf die noch diktatorischen Staaten zur Demokratisierung und Aufnahme in die gegründete staatliche Weltgemeinschaft bilden. Im demokratischen Weltstaat hätten die Gliedstaaten keine Ausgaben mehr für ihre Nationalarmeen und könnten das eingesparte Geld für umweltfreundliche Produktion ausgeben. Die diktatorischen Staaten blieben durch ihre hohen Rüstungsausgaben weiter belastet. Ihre umweltschädlichen Produkte dürften sie im demokratischen Weltstaat nicht mehr verkaufen. Durch diese Nachteile entstände auch ein wirtschaftlicher Zwang zur Demokratisierung und Aufnahme in die gegründete staatliche Weltgemeinschaft. Solange nicht alle 194 Nationalstaaten der Erde in einem demokratischen Weltstaat vereinigt sind, müsste die internationale Weltpolizei militärisch stärker bleiben als die noch nicht zur Weltgemeinschaft gehörenden diktatorischen Staaten. 

Für diesen Umwandlungsprozess und die Verbreitung unserer Satzungsziele hat sich der Vorstand auch in diesem Jahr bemüht. Radio Bremen und das Nordwestradio sendeten im Juni ein Interview mit mir über die Weltbürgervereinigung. Im Internet informiert die Homepage  //weltbuergervereinigung.worldpress.com/   über unsere Aktivitäten. Auch die Suchmaschine  „google“ hat unter dem eingegebenen Stichwort „Weltbürgervereinigung e.V.“ unsere Fernsehsendungen,  Vorträge, Veranstaltungen, Buchbesprechungen, Jahresberichte und weitere  Aktivitäten im Internet veröffentlicht. Das ist eine dauerhafte weltweite Informationsquelle  über unsere Ziele für alle Menschen der Erde, die einen Internetanschluss haben. Wir danken den Helferinnen und Helfern für die globale Verbreitung unserer Satzungsziele.

Abschließend wünscht der Vorstand den Mitgliedern der Weltbürgervereinigung eine besinnliche Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr.        

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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Protokoll über die Jahresmitgliederversammlung der Weltbürgervereinigung e.V.                  

vom 7. Dezember 2012 , 19.00 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstr. 3, 26123 Oldenburg

                                                           

1. Die anwesenden Mitglieder ehrten in einer Gedenkminute den am 30. April 2012  verstorbenen Vorsitzenden Geschäftsführer Heiko Vollquardsen für seine ehrenamtliche Arbeit in der Weltbürgervereinigung.

2. Der Vorsitzende Ernst Heinrichsohn erstattete den Jahresbericht und kam zu dem Ergebnis, dass die Umweltzerstörungen wegen fehlender Weltgesetze im Jahre 2012 wieder erheblich zugenommen haben. Auch der weltweite Frieden konnte durch die Vereinten Nationen (UN) und die NATO nicht gesichert werden. Sie hätten ihre Existenzberechtigung im Atomwaffenzeitalter und in der vom Kapital gesteuerten Wirtschaftspolitik verloren. Die demokratischen Staaten sollten ihre Mitgliedschaft in der UN und der NATO kündigen und einen demokratischen Weltstaat mit begrenzter Zuständigkeit für Friedenssicherung und Umwelterhaltung gründen. Für die diktatorischen Staaten bestände dann ein wirtschaftlicher Zwang zur Demokratisierung und Aufnahme in die gegründete staatliche Weltgemeinschaft. Solange nicht alle 194 Nationalstaaten der Erde in einem demokratischen Weltstaat vereinigt sind, müsste die internationale Weltpolizei militärisch stärker bleiben als die noch nicht zur Weltgemeinschaft gehörenden diktatorischen Staaten.  

3. Es wurde festgestellt, dass alle erschienenen Personen stimmberechtigte Mitglieder sind.

4. Die Kassenprüfer Manfred Pradel und Stefan Piechotta erklärten, dass bei der Prüfung des Kassenberichtes am 5. 12. 2012 keine Fehler festgestellt wurden.

5. Dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt.

6. Der Vorsitzende Geschäftsführer Christian Schostok berichtete über die in der Geschäftsstelle eingegangenen Vorschläge. Er las das Schreiben unseres Mitgliedes Otfried Schrot an Jeannette Guske über Ziele zur Friedenssicherung vor. Diese Ziele stehen im Einklang mit unserer Vereinssatzung. Auf die Anregung des Herrn Schrot wird der Vorstand eine Petition an den Generalsekretär der Vereinten Nationen senden. Eine Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung ist dafür nicht erforderlich. Jedes Mitglied unserer Vereinigung ist berechtigt, Petitionen zur Verbreitung unserer Satzungsziele zu versenden und sich dabei auch von der genannten Organisation “www.change.org” unterstützen zu lassen oder eine Unterschriftensammlung für unsere Ziele ins Internet zu bringen.

7. In der Diskussion der anwesenden Mitglieder vertrat Herr Schostok die Ansicht, es müsste bei der Bekanntmachung unserer Satzungsziele nicht so sehr das langfristige Ziel eines demokratischen Weltstaates im Vordergrund stehen. Jugendliche könnten  schneller mit kurzfristigen Zielen für Weltfrieden und Umwelterhaltung erreicht werden. Es wurde festgestellt, dass alles, was Völkerverständigung und internationale Vernetzung in diesem Bereich fördert, auch unsere Satzungsziele sind,

Wir sollten darum auch das Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung unseres Ehrenmitgliedes Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, die Friedensforschung unseres Ehrenmitgliedes Prof. Dr. Johan Galtung, die Ziele des Club of Rom, den Weltethos des Prof. Dr. Küng, den Interkulturellen Humanismus des Prof. Dr. Weizsäcker und alle Weltbürgerbewusstsein fördernde Vereinigungen unterstützen. Sie sind unsere Verbündete für das langfristige Ziel eines demokratischen Weltstaates.

Leider haben die genannten vielfältigen Bemühungen nicht verhindern können, dass es nach dem 2. Weltkrieg weitere regionale Kriege und Bürgerkriege mit geschätzten 40 Millionen Toten und ständig zunehmende Umweltzerstörungen gegeben hat. Unser langfristiges Ziel eines demokratischen Weltstaates mit begrenzter Zuständigkeit für Friedenssicherung und Umwelterhaltung sollte darum nicht vernachlässigt werden. Die immer schneller werdende Fahrt in furchtbare Katastrophen könnte durch Weltgesetze beendet werden.   

8. Die um 19.00 Uhr begonnene Mitgliederversammlung endete um 21.00 Uhr.                 

Ernst Heinrichsohn

 

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