1. Buchbesprechungen

Behördenleitung mit demokratisiertem Führungsstil, Reden zu besondereren Anlässen,

4. Auflage, 200 Seiten, 24,-€, Autor: Ernst Heinrichsohn, Max-Beckmann-Str.41, 26133 Oldenburg, Tel.0441-46783

A. Was Bürger und Politiker von der öffentlichen Verwaltung heute zu Recht erwarten, sind Leistungsfähigkeit, Flexibilität und unbürokratisches Handeln. Dass Bürgerfreundlichkeit und behördlicher Dienstleistungswille nur schwer auf dem Boden antiquierten Hoheitsdenkens und unkritischen Weisungsvollzugs gedeihen können, ist bereits seit langem erkannt. Stärkung der Eigenverantwortung der Beamten und Angestellten, Förderung ihrer Motivation und Kreativität im Dienste des Allgemeinwohls fanden ihren Ausdruck in Management- und Führungstheorien nach dem Motto „Management by …“, wobei sich die Punkte bequem durch ein Dutzend klangvoller englischer Worte ersetzen lassen.

Wenn der Verfasser im Ersten Teil seines Buches „Behördenleitung mit demokratischem Führungsstil“ ebenfalls Vorschläge zur Optimierung der Effizienz einer Behörde gibt, so können hier nicht völlig neue Patentrezepte erwartet werden. Was das Buch trotzdem recht lesenswert macht, sind die Art und Weise, wie der Autor die Probleme aufzeigt und welche Lösungsmöglichkeiten er dem Leser anbietet. Man spürt hier den aus eigener Erfahrung schöpfenden Behördenleiter, der ohne Betriebsblindheit offen, kritisch und stets in klarer Sprache das sagt, was er für das Wesentliche hält, nämlich den Menschen, der führen und geführt, d. h. motiviert werden muss, ganz wie es die Rollenverteilung (d. h. Stellenbeschreibung) vorsieht. Sein Plädoyer für einen „demokratisierten“ Führungsstil in der Behördenleitung überzeugt nicht zuletzt deshalb, weil der Autor, trotz der überwiegend positiven Argumente, auch offen und ehrlich das Contra anspricht, etwa bei der reduzierten Verantwortlichkeit kollektiven Handelns.

Im einzelnen gliedert sich der Erste Teil in folgende Kapitel:

1. Aufgaben der Behördenleiter in der öffentlichen Verwaltung

2. Leitungsfunktion in Behörden

3. Hierarchie in der Verwaltung

4. Verringerung der Leitungsaufgaben durch detaillierte Stellenbeschreibungen

5. Analysieren der Leitungsaufgaben

6. Förderung der Motivation zur Leitung

7. Leitungsaufgaben in der Aus- und Fortbildung

8. Beurteilungen in der Verwaltung

9. Kritik am Fehlverhalten

10. Optimaler Informationsaustausch verdrängt Manipulationen und Gerüchte

11. Demokratisierter Führungsstil in der Verwaltung

Im Zweiten Teil des Buches bringt der Autor „Reden zu besonderen Anlässen in der Verwaltung“, sozusagen als ein Beispiel in Variationen aus der Vielfalt der Führungsaufgaben eines Behördenleiters. Der Bogen spannt sich dabei von Begrüßungsreden, Antrittsreden, Reden zu Dienstjubiläen und Beförderungen bis hin zu Trauerreden und Worten zur Verabschiedung in den Ruhestand. In einem Vorwort dazu gibt der Verfasser einige sehr hilfreiche Hinweise zum Aufbau, Inhalt und Vortrag von Reden.

Das vorliegende Buch ist nicht nur Behördenleitern, sondern jedem, der Führungsfunktionen in der Verwaltung wahrzunehmen hat, zu empfehlen als Werk eines Praktikers für den Praktiker. Die Beachtung der dort empfohlenen Verhaltensregeln kann dazu beitragen, ein „erfolgreicheres und humaneres Management“ in der öffentlichen Verwaltung zum Vorteil der Bediensteten wie nicht zuletzt auch der Allgemeinheit zu schaffen.

I. Frankenberger, München

B. Am gesamten Leitungsgeschehen einer Behörde sind alle Vorgesetzten, Ausbilder und Personalratsmitglieder, soweit sie Mitbestimmungsaufgaben erfüllen, beteiligt. Dieser Personenkreis gehört also zu den Managern der Verwaltung. Der Leiter einer Behörde übt nur einen kleinen Teil der vielfältigen Leitungsfunktionen aus. Die offiziell für Leitungsaufgaben zuständigen Personen werden noch ergänzt durch Mitarbeiter, die ohne funktionelle Zuständigkeit freiwillig Führungsleistungen erbringen. Soweit sich Vorgesetzte in ihren zuständigen Leitungsfunktionen von Mitarbeitern beraten lassen, können diese zu mittelbaren Managern gezählt werden. Das vollständige Leitungsvolumen einer Behörde wird also von einer großen Zahl der Bediensteten ausgeübt. Die Qualität der einzelnen Führungsleistungen kann sich zwischen sehr gut und sehr schlecht bewegen.

Von einem guten Management ist das Leistungsniveau einer Dienststelle in hohem Maße abhängig. Fast jeder hat schon schwerwiegende Fehler in der beruflichen Menschenführung mit schlimmen Folgen erlebt. Es ist nicht immer böser Wille gewesen. In vielen Fällen beruhen die Fehler auf erschreckende Unkenntnis über die    menschliche Psyche. Mit einem schlechten Führungsstil können Initiativen gelähmt, Vertrauen zerstört, Motivation beeinträchtigt und Leistungen gemindert werden. Es entstehen Spannungen und Auseinandersetzungen mit gegenseitigen nervlichen Belastungen. In extremen Fällen werden sogar neurotische und psychosomatische Erkrankungen mit später folgender Dienstunfähigkeit verursacht. Der Schaden durch Missachtung wichtiger psychologischer Grundsätze ist sehr groß.

Auf alle diese Fragen gibt das vorliegende Buch erschöpfend Auskunft. Der Verfasser hat mit diesem Buch eine Marktlücke in der Verwaltungsliteratur ausgefüllt.

Inhaltsverzeichnis, Zweiter Teil:

Reden zu besonderen Anlässen in der Verwaltung

1. Begrüßungsreden

2. Vorstellungsreden

3. Antrittsreden

4. Referate bei Dienstbesprechungen

5. Fachvorträge für Interessenverbände

6. Grußworte zu feierlichen Anlässen

7. Reden bei inner-dienstlichen Ausflügen

8. Reden zu Dienstjubiläen und Beförderungen

9. Trauerreden in Todesfällen

10.Reden zur Verabschiedung in den Ruhestand

11. Abschiedsreden zum Ende der Dienstzeit.

Das Buch wird allen Vorgesetzten, Ausbildern und Personalratsmitgliedern sehr empfohlen.

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Leserurteile zum Inhalt des Buches:

Demokratischer Weltstaat und Weltbürgerbewusstsein

1. Präsident der USA a.D. Bill Clinton schrieb zum Inhalt des Buches: Ihre Überlegungen und Ihr Interesse für die gegenwärtig anstehenden Probleme sind mir wichtig. Ihre Ansichten werden mit Aufmerksamkeit berücksichtigt werden.

2. Präsident der Russischen Föderation a.D. Boris Jelzin ließ mitteilen: Wir teilen Ihre Besorgnis im Zusammenhang mit der zunehmenden Verschmutzung der Umwelt. Zweifellos, nur mit gemeinsamen Anstrengungen ist es möglich, unseren Planeten vor ökologischen Katastrophen zu retten.

3. Präsidentin des Deutschen Bundestages a.D. Professorin Dr. Rita Süssmuth wollte die im Buch enthaltenen Vorschläge in ihre künftigen Überlegungen einfließen lassen.

4. Prof. Dr. Carl Friedrich von Weizsäcker, der weltweit bekannte hoch qualifizierte Wissenschaftler, schrieb, er bekomme so viele Bücher zugesandt, dass es ihm unmöglich sei, alle zu lesen. Doch dies Buch habe ihm so gefesselt, dass er es fast ganz durchgelesen habe. Es habe ihm sehr imponiert, dass die Vorgänge von der Entstehung des Planeten bis zur menschlichen Gegenwart im Detail immer zutreffend beschrieben worden seien.

5. Forschungsminister a.D. Prof. Dr. Heinz Riesenhuber beglückwünschte den Autor zu der guten und schnellen Verbreitung der Weltstaatidee und wünschte ihm weiterhin eine glückliche Hand.

6. Bundesminister a.D. Christian Schwarz-Schilling hält das Engagement für einen demokratischen Weltstaat mit den Hauptzielen der Friedenssicherung und Umwelterhaltung für ein sehr erstrebenswertes Ideal. Er wünscht dem Autor für seine Arbeit viel Erfolg.

7. Staatsminister im Bundeskanzleramt a.D. Bernd Schmidtbauer schrieb: Ihre Darlegungen zeugen von einem ausgeprägten Bewusstsein für die globalen Herausforderungen, vor denen die Menschheit heute als Ganzes steht. Die in Ihrem Buch der Weltbürger entwickelten Überlegungen werden sicherlich bei vielen Menschen Nachdenklichkeit auslösen und die Bereitschaft zu einem stärkeren Verantwortungsbewusstsein fördern.

8. Bundestagsabgeordneter und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender a.D. Dr. Heiner Geissler schrieb: Ihr interessantes Buch wird mir in künftigen politischen Diskussionen sehr hilfreich sein.

9. Bundestagsabgeordneter a.D. Norbert Gansel begrüßte es sehr, dass sich die Weltbürgervereinigung für die Zukunft unseres Planeten engagiert. Das Fernziel eines demokratischen Weltstaates, in dem es keine Kriege und keine Umweltzerstörungen mehr geben darf, ist ebenso erstrebenswert wie schwierig zu erreichen. Für die künftige Arbeit auf diesem Wege wünschte er viel Erfolg.

10. Ministerpräsident a.D. Dr. Seite hält das langfristige Ziel eines demokratischen Weltstaates, in dem alle Völker der Erde auf dem Fundament des Weltbürgerbewusstseins vereinigt sind, für ein ehrenwertes Ziel.

11. Bundesminister a.D. Norbert Blüm schloss sich der Wertschätzung über das Buch der Weltbürger an, wie es Bill Clinton, Rita Süssmuth und Heiner Geissler geäußert haben.

12. Bundesminister a.D. Friedrich Bohl würde sich gerne der Vorschläge und Ideen annehmen und diese bei einer Grundsatzarbeit in einem Referat berücksichtigen. Der
vorgeschlagene Weg biete Anregungen für eine längerfristige Politikplanung und sei sehr hilfreich.

13. Bundestagsabgeordneter a.D. Heinrich Lummer hat für das Engagement des Autors unglaublich großes Verständnis und wünscht einen guten Erfolg. Er wolle dabei mithelfen, solange er es im Rahmen seiner Möglichkeiten könne.

14. Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble hält die Ziele im Buch der Weltbürger, nämlich weltweite Friedenssicherung und Umwelterhaltung, für gemeinsame Anliegen aller Menschen. Es sei darum sehr begrüßenswert, das Problembewusstsein dafür zu schärfen, Informationen weiterzugeben und Gleichgesinnten die Plattform zu gemeinsamem Handeln zu bieten.

15. Ministerpräsident a.D. Dr. Bernhard Vogel schrieb: Die in Ihrem Buch enthaltenen Ideen und Denkanstöße zur Sicherung beziehungsweise Erhaltung der Lebensgrundlagen der Menschen auf unserem Planeten werden von den mit entsprechenden Themen befassten Mitarbeitern der Thüringer Landesverwaltung mit Interesse aufgenommen und bei künftig anstehenden Entscheidungen Berücksichtigung finden.

16. Bundestagsabgeordnete a.D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wollte den Inhalt des Buches in Ihrer parlamentarischen Arbeit verwenden.

17. Bundespräsident a.D. Hans Eichel versicherte, dass die Gedanken und Vorschläge des Buches für künftige politische Überlegungen dienlich sein werden.

18. Prof. Dr. Michael Succow, ausgezeichnet mit dem „Alternativen Nobelpreis“, bewundert den Autor, wie er es fertiggebracht habe, sowohl die Weltgeschichte in knapper Weise zu reflektieren als auch die Krise der aktuellen Hochzivilisationen zu umschreiben. Er könne dem Autor in allem folgen, habe jedoch nicht mehr die Hoffnung, das die Hochzivilisationen den notwendigen Mut zum Rückzug aufbringen würden.

19. Schlussbemerkung: Es sind noch viele weitere positive Leserurteile über den Inhalt des Buches abgegeben worden. Der Verfasser bittet um Verständnis, dass nur ein ganz kleiner Teil der Leserzuschriften berücksichtigt werden konnte.

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Alle Bücher von Ernst Heinrichsohn

sind auf folgender Webseite aufgeführt.

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